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Dreh Dich nicht um, der GEMA-Virus geht um

Schon seit einiger Zeit treibt er sein Unwesen: der Trojaner, der mehrere Namen trägt:

  • GEMA-Virus
  • Bundepolizei-Trojaner
  • BKA-Virus

bundespolizei_virus_trojaner_600Die Masche ist bei allen Schadprogrammen dieselbe: bei bestehender Internetverbindung ist ein befallener Rechner nicht mehr normal nutzbar. Auf dem Bildschirm zeigt sich ein Bild ähnlich den beiden Abbildungen. Der Virus meldet sich mit der Feststellung, dass pornografische oder rechtsradikale Inhalte entdeckt worden seien. Der "GEMA-Virus" will urheberrechtlich geschützte Raubkopien gefunden haben.

Erleichterung verspricht in allen Fällen die Überweisung von bestimmten Geldbeträgen auf höchst dubiose Art und Weise. Die Lösung ist das natürlich nicht, das Geld ist im Ernstfalle futsch und der Virus treibt weiter ungebremst sein Unwesen.

Bundespolizei_trojaner_2_600Der Virus und seine zahlreichen Ableger ist schon sehr lange unterwegs und erlebt in den letzten Wochen eine wahre Renaissance, da die Häufung von infizierten Systemen wieder starj zugenommen hat.

Abhilfe versprechen ebenso zahlreiche "Howtos" aus dem Internet: Bedienungsanleitungen mit gut gemeinten Tipps für die Desinfizierung des eigenen Rechners.

An dieser stelle warnen wir unerfahrene Nutzer ausdrücklich davor, die Desinfizierung selber vorzunehmen, ohne vorher eine brauchbare Sicherung der relevanten Daten gemacht zu haben. Häufig ist das System nach falschen bzw. fehlgeschlagenenen Reparaturversuchen nicht mehr zu gebrauchen und nur durch eine volständige Neuinstallation wieder in Betrieb zu nehmen.

Der Virus ist für einen Fachmann in aller Regel rückstandslos zu beseitigen und das ohne eine aufwendige und teure Neuinstallation.

Bei Fragen nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Weitere gute Tipps rund um die Computersicherheit finden Sie in unseren Praxis-Tipps.

 
Telekom: Sicherheitslücke in Speedport-Routern

Wie die Telekom in den letzten Tagen meldete, gibt es in bestimmten Modellen der weit verbreiteten "Speedport" DSL-Routern eine kritische Sicherheitslücke im WLAN-Modul.

Betroffen sind die Geräte W504V, W723V Typ B und W921V. Beim letzten Modell empfiehlt die Telekom sogar die komplette Abschaltung des WLAN-Moduls. Bei den anderen Modellen würde es reichen, die WPS-Funktion (Wi-Fi_Protected_Setup) abzuschalten. Diese wird vor allem dann benutzt, wenn sogenannte Repeater zur Erhöhung der WLAN-Abdeckung benutzt werden. Sicherheitshalber sollte aber in jedem Fall ein neues WLAN-Kennwort gesetzt werden.

Genauere Informationen zurm Umgang mit diesen Routern gibt es unter folgendem Link: http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/90948

In den nächsten Tagen soll es für alle betroffenen Router eine neue Firmware geben, die den Fehler beheben soll.

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie auch direkt Kontakt mit uns aufnehmen.

 
Abrechnung geht auch einfach - mit BAUFAKTURA

Seit kurzem sind wir Partner von Softwaretechnik Huonker. Mit dem Programm "BAUFAKTURA" bietet das Unternehmen eine effiziente Lösung für die Angebots- und Auftragsabwicklung bishin zur komfortablen Rechnungserstellung. Das Programm ist auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten. Es ist modular aufgebaut und ist jederzeit erweiterbar.

Dabei bewegen sich die die Kosten für Lizenz und Wartungsvertrag in einem sehr moderaten Rahmen.

Hier die Spezifikationen in Kürze

bf_packung_150_200BauFaktura ist das Rechnungsprogramm für kleine und mittlere Betriebe und Unternehmen. Das Abrechnungs- und Kalkulationsprogramm BauFaktura hilft Ihnen die täglichen Büroarbeiten von der Angebots- bis zur Rechnungserstellung schnell und komfortabel zu erledigen.

Mit BauFaktura haben Sie sofort alles im Blick und im Griff, bei kurzer Einarbeitungszeit. Schon bei der Entwicklung der Rechnungssoftware BauFaktura wurde besonderer Wert auf ein effizientes Arbeiten gelegt. Der Mensch, der vor dem Bildschirm sitzt, wurde bewußt in die Softwaregestaltung mit einbezogen.

Bei anderer Rechnungssoftware hat der Benutzer oftmals das Gefühl, daß er sich nach der Software zu richten hat. BauFaktura richtet sich nach dem Benutzer, indem es das bietet, was der Benutzer braucht, sucht, oder erwartet. Das bedeutet im Detail, daß die Abläufe bei der Angebots- bis zur Rechnungserstellung in der chronologisch sinnvollen Reihenfolge ablaufen müssen.

Alle Möglichkeiten und Wünsche wurden hier in Betracht gezogen und detailliert in der Software umgesetzt. Dieser Weg wurde konsequent gegangen, angefangen bei der Adressverwaltung, über die Artikel- und Stammdatenverwaltung, Kalkulation, bis zum Rechnungswesen, E-Mail Versand, Post- und Etikettenwesen und zur fertigen Warenbestellung.

Leistungen im Überblick

  • Kundenverwaltung, einfach und übersichtlich mit intelligenterSuchfunktion
  • Kundenbezogene Auftragsverwaltung mit vielen Möglichkeiten, wie das Kopieren eines Auftrages auf einen USB-Stick oder als Kopie für neuen (ähnlichen) Auftrag.
  • Artikel- und Leistungsverwaltung sowie daran angeschlossene Lagerverwaltung
  • LV-System zur Erstellung von Angeboten, Auftragsbestätigungen, Lieferscheinen, Rechnungen, Abschlagsrechnungen und Gutschriften. Viele nützliche Detailfunktionen, die Sie in keiner anderen Software finden.
  • Erstellung von Ausschreibungen für Subunternehmer und Bildung eines Preisspiegels
  • Aufmaßsystem mit positionsweisen und chronologischem Aufmaß. Verschachtelte Bauabschnitte und Kopierfunktionen sowie automatische Rechnungserstellung sind nur einige der Funktionen.
  • Rapporte/Regieberichte für die Erstellung von Tagesberichten und autom. Übernahme in die Rechnung
  • Vorkalkulationsmodul mit Deckungsbeitragsrechnung. Gesplittet in projektübergreifende Kalkulationen und projektbezogene Kalkulationen.
  • Nachkalkulationsmodul zur projekt- und/oder positionsbezogenen Nachkalkulation. Ein System, das durch die zahlreiche Auswertungen keine Wünsche offen lässt.
  • Alle Ausdrucke des Programmes verfügen über zahlreiche Optionen und über eine skalierbare Druckvorschau.
  • Angebote, Auftragsbestätigungen, Rechnungen, und viele andere Dokumente lassen sich direkt aus der Software per EMail oder Fax versenden.
  • Eine Datanorm- und GAEB-Schnittstelle sind verfügbar. Neu ist auch der direkt Online-Abruf von Großhändlerartikeln über das Datanorm-Web-Service-Modul.
  • Ein Brieftext-, Adressetiketten- und EMail-Modul ist ebenfalls enthalten.
  • Programmaktualisierungen oder Updates erhalten Sie automatisch über das Internet.

Bei allen Fragen rund um das Produkt nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, Sie können die Software direkt über uns beziehen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Herstellers.

 
Mehr DSL-Speed gefällig?

downloadKennen Sie dieses Bild: Der Download einer Datei aus dem Internet dauert mal wieder (zu) lange... 

Nun ist Abhilfe in Sicht, denn eher unbemerkt hat die Telekom seit einiger Zeit viele DSL-Anschlüsse in unserer Region auf den sogenannten "Rate Adaptive Mode" (RAM) umgestellt. Für viele ist dieser Begriff nich geläufig: Es handelt sich hierbei um eine Technik, bei der die vorhandene technische Bandbreite des DSL-Anschlusses besser ausgenutzt wird.

Nicht zuletzt, weil die Mitbewerber der Telekom diese Technik schon seit langer Zeit nutzen - und dadurch höhere Geschwindigkeiten als die Telekom anbieten konnten - setzt nun auch der Marktführer auf diese Technik. Aus Stabilitätsgründen hatte man darauf in den ersten Jahren verzichtet, nach größeren Tests und Verbesserung der Hardware wird nun aber (fast) überall diese Technik für die meisten Anschlüsse ohne Aufpreis angeboten - das hängt vom gebuchten Tarif ab.

Dabei muss sich der Telekom-Kunde allerdings selber um die Anschlussumstellung kümmern - diese wird am einfachsten über die normale Endkunden-Hotline 0800 3301000 beantragt. In Einzelfällen kann es sein, dass der Anschluss aus technischen Gründen nicht umgestellt werden kann.

Wichtig ist, dass der vorhandene Router diesen Modus unterstützen muss, aktuelle Modelle der Telekom und die meisten Modelle der beliebten "FRITZBox" unterstützen RAM, denn bei jeder Einwahl wird die höchstmögliche Verbindungsgeschwindigkeit mit der Vermittlungsstelle neu ausgehandelt. 

In der Praxis ist damit sogar eine Verdopplung der Geschwindigkeit realistisch, für Bad Bodendorf bedeutet das eine Geschwindigkeit von bis zu DSL6000 (bis zu 6016 kBit/s Download und 576 kBit/s Upload). Diese Werte wurden in der Praxis auch schon erreicht.

Der Unterschied ist deutlich spürbar, etwa beim Download größere Dateien oder beim Versenden von Emails mit großen Dateianhängen.

Sollten Sie Fragen rund um dieses Thema haben, hilft Ihnen hanenberg-online gerne weiter.

 
Viren-Schutz
Sicherheit

Praxis Tipp Nr. 4:

Virenschutz – immer wieder ein Thema!

Das Thema Virenschutz ist eines der großen Sicherheitsthemen im EDV-Sektor schlechthin. Hierbei wird der verallgemeinerter Begriff „Virus“ für eine ganze Reihe verschiedener Schadprogramme benutzt.
Auf die diversen Schadprogramm möchten wir hier nicht eingehen, das würde den Rahmen sprengen. Tatsache ist, dass moderne „Anti-Viren-Programme“ gegen verschiedene „Angreifer“ schützen müssen und dies in der Regel auch wirksam machen.
Auf die Wichtigkeit der „Firewall“ wurde im letzten Praxis-Tipp hingewiesen, nur in Verbindung mit dieser Sicherheitseinrichtung kann ein effektiver Schutz Ihres PC-Systems hergestellt werden.
Grundsätzlich werden zahlreiche Programm zum Schutz gegen Viren angeboten, man kann zwischen zwei Gruppe unterscheiden:

1) Reine Anti-Viren-Software
2) Kombinierte Internet-Security-Produkte

Reine Anti-Viren-Software:
Diese Produkte heißen Norton Antivirus, Kaspersky Antivirus oder ähnlich und enthalten „nur“ die reine Schutzfunktion gegen Viren und andere Schadprogramme. Diese Schutzfunktion ist bereits sehr umfangreich und beinhaltet häufig schon verschiedene Komponenten.

Kombinierte Internet-Security-Produkte:
Wie der Name schon sagt, beinhalten diese Produkte mehrere Komponenten, die über den Umfang einer reinen Antiviren-Software hinausgehen. In fast allen Fällen beinhaltet ein solches Paket zusätzlich eine herstellerspezifische Firewall, besondere Email-Filter, Aktivitäts- und Verhaltens-Überwachung für Programme etc.

Nach unserer Ansicht (und auch der Ansicht vieler Fachjournalisten und IT-Spezialisten) bringen diese zusätzlichen Funktionen in aller Regel kein Plus an Sicherheit.

Fazit:
Unterm Strich kann man feststellen, dass ein Windows-System mit aktuellem Softwarestand und ein aktuelles Aniviren-Programm einen ausreichenden Schutz bietet.

Natürlich gibt es auch bei diesem Thema Ausnahmen, die besondere Maßnahmen hinsichtlich der Sicherheit rechtfertigen.
Weitere Aspekte, um Viren-Befall oder Hacker-Angriffen vorzubeugen:
Die Benutzung von hinreichend sicheren Passworten ist immer noch die Ausnahme – einfache Passworte können leicht erraten werden.
Bei Windows XP-Systemen wird in aller Regel mit Administrator-Rechten gearbeitet, das birgt besondere Risiken, weil eingeschleuster Schad-Code dann auch mit administrativen Rechten ausgeführt werden kann! Neuere Windows Betriebssysteme (Windows 7 und Windows Vista) verfolgen in dieser Richtung ein anderes und sichereres Konzept – was bei Linux z.B. schon lange selbstverständlich ist.

Außerdem ist das Durchführen von System-Updates und Updates der installierten und häufig benutzten Anwendungen ein absolutes Muss!

Sollten Sie weitere Fragen rund um das Thema Sicherheit haben, können Sie jederzeit Kontakt mit mir aufnehmen.

In der nächsten Ausgabe gibt es hilfreiche Tipps zum Thema Daten-Sicherung!

Weitere nützliche Informationen finden Sie unter anderem auch beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI.

Aktueller Nachsatz (vom 23.10.2010):

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift c't Heft 23 wurden sogenannte "Personal Firewalls" unter dem Betriebssystem Windows 7 getestet. Hierbei kommt die renommierte Fachzeitschrift aus dem heise-Verlag zu einem Ergebnis, das die von uns angeführten Fakten und Darstellungen untermauert. Die Installation zusätzlicher Sicherheitseinrichtungen bringe keinen nennenswerten Zuwachs an Sicherheit.